Musical: Grease

Das Musical "Grease" lässt sich im Prinzip als das "Ur-Highschool-Musical" ansehen. Es wurde von Warren Casey und Jim Jacobs entwickelt und erstmals 1971 in Chicago uraufgeführt. Zu diesem Zeitpunkt dauerte die Vorstellung allerdings noch fünf Stunden. Ein Jahr später fand am 17. Februar die Uraufführung des Stückes, ähnlich wie es heute bekannt ist, am Broadway statt. "Grease" hatte so großen Erfolg, dass es dort an verschiedensten Theatern über siebeneinhalb Jahre lang gespielt wurde. Insgesamt waren es 3.388 Vorstellungen.
Der Name des Stückes "Grease" bedeutet "Schmiere" und steht für ein fettiges Haargel, welches sich männliche Highschool-Besucher der 1950er-Jahre in die Haare schmierten, um ihre Frisuren zu festigen. In diesem Umfeld spielt sich auch die Geschichte des Theaterstückes ab. Es geht um die Liebesgeschichte zwischen einem zurückhaltenden Mädchen namens Sandy und Danny, dem Mädchenschwarm einer Highschool. Die beiden lernten sich in einem Sommerurlaub kennen und verliebten sich ineinander. Zu Beginn des neuen Schuljahres zieht Sandy mit ihrer Familie um und geht nun auch auf Dannys Schule, was jedoch beiden zunächst nicht bewusst ist. Nachdem Sandy in den Pink Ladies, den It-Girls der Schule, schnell Freundinnen gefunden hat, wird sowohl von ihrer als auch von Dannys Seite über den jeweils anderen geschwärmt. Als Sandy Dannys Namen erwähnt, zögern ihre Freundinnen nicht, sie zu ihrem Schwarm zu führen. Insgeheim freut ihn das Wiedersehen, er will aber vor seinen Freunden weiterhin cool wirken und schenkt ihr daher kaum Beachtung. Nachdem Sandy es schafft, ihn eifersüchtig zu machen, kommen sich die beiden doch näher. Nun gibt es immer wieder ein paar Zwischenfälle, die zeigen, dass Danny mit seiner aufgesetzten Coolness nicht überzeugen kann und schließlich ändert er sich für seine Angebetete. So folgt ein Happy End.
"Grease" feierte nicht nur in des USA Erfolge, sondern ist auch in Europa sehr beliebt. Es existiert sogar eine komplett deutschsprachige Version. Mit seinen zum Tanzen und Mitsingen anregenden Liedern räumte es zudem viele Preise ab.




